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Wie 5G-, IoT- und Edge-Compute-Trends die Industrie im Jahr 2022 umgestalten

Geschrieben von Alex Makarevich | 28.04.2022 16:36:01

Internet of Things 2022: back to the future könnte man sagen. Denn nach den IoT-Trends 2021, über die wir im Rahmen der CES 2021 hier berichtet haben, stehen 2022 wieder Trends im Vordergrund, die bereits vor der Pandemie wichtig waren. Und zwar nicht nur als Vision, sondern auch in der Praxis:

Monitoring-Lösungen werden zum Standard für jedes Projekt

Die Pandemie hat die Unternehmen veranlasst, ihre Ausgaben effektiver zu kalkulieren. Monitoring-Lösungen helfen dabei, den Betrieb zu überwachen und Schwachstellen zu erkennen.

Moderne Monitoring-Geräte sind klein und günstig. Sie haben eine lange Betriebsdauer und verbrauchen wenig Strom. Außerdem sind sie für jeden erschwinglich. Sowohl ein Fortune-500-Unternehmen als auch ein kleines Privatunternehmen kann die stromsparende Elektronik von heute nutzen. Auf diese Weise erhält jeder eine Lösung ganz nach seinem persönlichen Bedarf.

Praxisbeispiel

Hier ist ein Beispiel, das verdeutlicht, dass Monitoring immer erschwinglicher wird. Außerdem ist es ein großartiges Beispiel für IoT im Bereich Digital Farming.

Noel Griffin und David Power sind zwei Landwirte aus Cappoquin, einer kleinen Stadt in Irland. Sie investierten in gesextes Sperma und wollten dieses bei der besamung ihrer Kühe einsetzen, um höhere Empfängnisraten zu erzielen. Die Landwirte brauchten eine Monitoring-Lösung, um diese schwer zu verwaltende Ressource besser nutzen zu können, und sie haben sie gefunden.

Das Monitoring-System wendet KI-Algorithmen an, um die Brunst zu erkennen. Dadurch wissen die Landwirte, wann der beste Zeitpunkt für die Besamung der Kühe ist. Noel und David erreichten eine Befruchtungsrate von 66 % bei den Kühen. Sie haben das Rätselraten abgeschafft und von Anfang an einen hohen ROI erzielt.

Wer um Innovation bittet, bekommt sie auch. Das Softeq-Team bietet Business Analyse in jeder Phase Ihres Produktlebenszyklus. Lösungsfindung, UX/UI-Design, Technologieberatung – Mit uns bleiben Sie auf dem Laufenden und halten Schritt mit den neuesten Marktanforderungen.

Persönliche Sprechstunden kehren zurück und werden durch Telemedizin unterstützt

McKinsey schätzt, dass die Telemedizin in der Zeit nach COVID-19 zu einer 250 Milliarden Dollar schweren Branche wird. Bestimmte Instrumente werden weiterhin zur Verfügung stehen, wie die Fernüberwachung von Patienten, Videosprechstunden oder die digitale Übertragung von medizinischen Bildern. Wir haben uns schon zu sehr an die Bequemlichkeit virtueller medizinischer Dienste gewöhnt.

Auch die traditionelle, persönliche Kommunikation mit dem Arzt wird wiederkommen. Aber es hat sich so viel verändert. Die COVID-19-Pandemie gab einen eindeutigen Impuls für die weitere Integration intelligenter Technologien im Gesundheitswesen. Im Jahr 2022 werden wir einen kombinierten Ansatz für die Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen sehen. Ärzte werden virtuelle Untersuchungen und persönliche Sprechstunden miteinander kombinieren. Und die Gesundheitseinrichtungen werden sich auf "Virtual-first"-Gesundheitsdienste konzentrieren.

Praxisbeispiel

Knodd, ein schwedisches Start-Up, hat eine Digital-Health-Plattform für junge Eltern geschaffen. Die App fungiert als Knotenpunkt: Sie bietet personalisierte Tipps und Anleitungen von Kinderkrankenschwestern und Ärzten sowie digitale Kurse in Elternschaft und Kinderbetreuung an. Die Lösung unterstützt Eltern in den ersten Tagen der Elternschaft KI-gestützt über Videoanrufe. Mit mehr als 100.000 Installationen im Januar 2022 hat die Lösung schnell an Beliebtheit bei frischgebackenen Eltern gewonnen. Das Start-Up hat sich außerdem 600 Millionen Dollar Investitionen gesichert.

Die Zukunft des industriellen IoT hängt von privaten 5G-Netzen ab

Die heutigen Fabriken und traditionellen Industrien stehen vor mehr Herausforderungen denn je. Mangel an Werkzeugen für die vorbeugende Wartung, zeitaufwändige manuelle Prozesse und Sicherheit in der Fabrikhalle sind nur einige davon. Fortgeschrittene IoT-Lösungen können hier eine große Hilfe sein!

Leider stehen einige tief verwurzelte Probleme der weiteren Umsetzung von industriellen IoT-Trends im Wege. Sensoren sammeln riesige Datenmengen, aber ein Netzwerk mit geringer Latenz kann deren Übertragung kaum unterstützen. Und vergessen wir nicht die abgelegenen Standorte, wie ländliche Gebiete, Bergwerke und Bohrinseln. Die Menschen dort haben möglicherweise überhaupt keinen Internetzugang.

Aus diesem Grund haben Unternehmen 2021 damit begonnen, private 5G-Netze zu nutzen. Im Jahr 2022 werden wir weitere Projekte dieser Art sehen.

Praxisbeispiel

In Kolumbien arbeiten die Bergleute in den Anden unter gefährlichen Bedingungen. Die Bezahlung ist hier jedoch überdurchschnittlich hoch, so dass der Bergbau bei der ärmsten Bevölkerung beliebt bleibt. Mangelnde Kontrolle und illegale Schürfarbeiten in nicht genehmigten Minen führen zu einer hohen Opferzahl. Von 2005 bis 2018 gab es mehr als 1.200 Notfälle in kolumbianischen Minen.

Im Jahr 2021 starteten Nokia und das Bergbauunternehmen AngloGold Ashanti Colombia ein gemeinsames privates 5G-Netz e-Projekt. Das Netz bietet eine extrem niedrige Latenzzeit für HD-Bilder vom Standort. Außerdem gewährleistet es eine Ultrabreitband-Konnektivität für die Echtzeitüberwachung.

Das IoT-System ersetzt die Arbeiter nicht. Ganz im Gegenteil: Es macht ihr Leben zur obersten Priorität und schafft ein sichereres Arbeitsumfeld.

Smart Cities sind näher, als wir dachten

Fliegende Taxis. Sanitäter mit Jetpacks. Roboter als Concierges. Roboter als Kuriere. Roboter als Kellner. Wie kann man eine Stadt smart nennen, wenn nicht an jeder Ecke ein Roboter steht?

Nun, das war nur ein Scherz. Natürlich ist eine Smart City nicht dasselbe wie die Kulisse eines Science-Fiction-Films. Sie ist ein sicherer, vernetzter Ort, der für Menschen konzipiert wurde. Und glücklicherweise sind wir auf dem richtigen Weg dorthin.

Auf der CES 2022 wurde viel über Stadtplanung gesprochen - darüber, wie man die bestehende Infrastruktur in eine Smart City verwandeln kann, ohne sie abzureißen oder teuer umzubauen.

Praxisbeispiel

Im Jahr 2022 ist Nachrüstung einer der wichtigsten Trends im Bereich des Internets der Dinge. Alex Bazhinov, Gründer und CEO des Energieunternehmens Lumin, liefert ein gutes Beispiel für ein neues Smart Home. Es fungiert als Energiespeicher für Wohnungen, der Energie sammelt, gewinnt und nutzt. Grüne Technologien, wie z. B. Solaranlagen, erzeugen Energie. Und KI-Plattformen verteilen die Energie und optimieren ihre Nutzung.

Mit modernen Technologien kann das übliche Reihenhaus in der Vorstadt intelligent werden, ohne dass man dafür viel Geld in die Hand nehmen muss. Die Zukunft ist bereits da.

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IoT-Beitrag zum Umweltschutz

Wir beobachten eine Verschärfung der Vorschriften im Bereich des Umweltschutzes. Dies geht Hand in Hand mit einer verstärkten Aufmerksamkeit der Medien für das Thema Nachhaltigkeit. Deshalb denken Unternehmen heute mehr denn je über Projekte zur Umweltbeobachtung nach. 

Technologien wie IoT und 5G ermöglichen jedem Unternehmen den Zugang zu diesem Prozess. Heute sind sie die Treiber für massive Investitionen in nachhaltige Systeme.

Praxisbeispiel

Kerlink ist ein französisches Unternehmen für drahtlose Netzwerke. NetOP Technology bietet IoT-Entwicklungsdienste an. Im Jahr 2021 bündelten sie ihre Kräfte und bauten ein System, das Waldbrände verhindert.

NetOP lieferte eine sensorbasierte Plattform. Sensoren helfen, gefährliche Waldbrände zu erkennen. Sie übertragen die empfangenen Daten über die LoRaWAN-Gateways von Kerlink an die Plattform. Die Plattform verwendet KI-Algorithmen, um die Gefahren online zu berechnen. Wenn das Risiko zu groß wird, sendet die Lösung einen Alarm an den Nutzer.

Angesichts der Zahl der Brände, die wir 2021 in Kalifornien und Australien gesehen haben, hoffen wir, dass die Lösung dazu beiträgt, die Risiken dieser verheerenden Anomalie zu minimieren.

Fazit

Es war uns eine Freude, auf der CES so viele Gleichgesinnte zu treffen, für die der Mensch bei Projekten wichtiger ist als alle anderen Kriterien. Wir treten in eine neue Ära der digitalen Innovation ein. Neue Produkte sind darauf angewiesen, dass eine umfangreiche Infrastruktur hinter ihnen steht. Von Hyundai bekommen wir nicht nur ein Mobilitätsprojekt, sondern eine Plattform, die einen Menschen virtuell mit jedem Ort der Erde verbindet. Von Samsung nicht nur eine Smart-Home-Lösung, sondern einen vernetzten und hochgradig anpassbaren Ort.

Heute haben wir alle notwendigen Technologien zur Hand – jetzt ist es an der Zeit, eine neue Generation von IoT-Projekten ins Leben zu rufen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die IoT-Entwicklungsspezialisten von Softeq. Wir nutzen digitale Tools und technologische Fortschritte, um den Erfolg unserer Kunden zu sichern.