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Innovation made in Germany: Woran deutsche Unternehmen zurzeit arbeiten

September 7, 2021

Der Erfindungsgeist lebt: Deutsche Unternehmen treiben die Automobilbranche mit bahnbrechenden Entwicklungen immer weiter voran. Bis 2025 investieren Zulieferer und Hersteller aus Deutschland rund 150 Milliarden Euro in E-Mobilität, Digitalisierung, neue Antriebe, Sicherheitssysteme, Umwelttechnologien und intelligentes Carsharing.

Die technischen Entwicklungen zeigen: Kein anderes Land der Welt kann Auto so umfassend wie Deutschland. Die deutsche Automobilindustrie ist der größte Innovationstreiber der Welt.
VDA-Präsidentin Hildegard Müller

 

Werfen Sie einen Blick auf einige spannenden Automotive-Innovationen aus Deutschland 2021:

Rechtsabbiegeassistent

Continental bietet moderne Assistenzsysteme, die Fahrer warnen, wenn sich im toten Winkel ein Fußgänger oder Radfahrer befindet. Das radarbasierte System überwacht den Verkehrsraum, ermittelt die Position von allen Verkehrsteilnehmern, berechnet die Zeit bis zu einer möglichen Kollision und stoppt im Notfall das Auto.

Die zweite Generation des Rechtsabbiegeassistenten wird noch leistungsfähiger sein. Maschinelles Lernen, künstliche neuronale Netze und bildgebende Verfahren werden den Rechtsabbiegeassistenten erlauben, zu erkennen, in welche Richtung sich ein Fußgänger oder Fahrradfahrer voraussichtlich bewegen wird.

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Hochleistungskolben aus dem 3D-Drucker

MAHLE kooperierte mit dem Sportwagenhersteller Porsche und dem Maschinenbauunternehmen Trumpf, um als erstes Unternehmen weltweit Hochleistungskolben aus Aluminium mit dem 3D-Drucker herzustellen. Die Kolben wurden auf dem Motorprüfstand für den Sportwagen von Porsche erfolgreich getestet: 200 Stunden Dauerlauf unter härtesten Bedingungen lieferten den Beweis, dass die 3D Druck-Kolben die Leistung und Effizienz des 700 PS starken Triebwerks steigern.

MAHLE plant, seine Kunden künftig schnell mit 3D-gedruckten Bauteilen im Bereich alternativer Antriebe, Thermomanagement und Mechatronik versorgen zu können.

Der Autoschlüssel fürs Smartphone

Mehrere Hersteller, darunter BMW, VW, Hyundai und Honda sowie Apple, Samsung, Panasonic und LG Electronics, schlossen sich zum Car Connectivity Consortium zusammen, um gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, die Autos per Smartphones „teilbar“ macht. Ein Beispiel ist der BMW Digital Key, ein digitaler Autoschlüssel, den BMW in Zusammenarbeit mit Apple entwickelte. Damit können Autobesitzer das Auto entriegeln, starten und mit bis zu fünf Freunden teilen. Der Digital Key ist mit höchsten Sicherheits-Standards auf dem iPhone gespeichert.

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Außen-Airbag

Im Gegensatz zu herkömmlichen Front- und Seitenairbags trifft das neue Pre-Crash-System schon vor dem Aufprall des Unfallgegners die Entscheidung, ob der Außen-Airbag als Knautschzone genutzt werden soll. Das Schutzsystem kann das Eindringen des Unfallgegners in die Karosserie um bis zu 30 Prozent reduzieren und so die Unfallfolgen für die Insassen um bis zu 40 Prozent vermindern.

Das klappt nur mit einer zuverlässigen Unfallvorhersage. Ein Netzwerk aus Kameras, Lidar und Radar hält unermüdlich Ausschau nach drohenden Gefahren. Die Algorithmen des Systems schätzen ein, ob eine Kollision unvermeidlich ist und ob das externe Luftkissen dann auch tatsächlich auslösen darf und soll.

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System für zeitgleiches Laden mehrerer E-Autos

Digitale Technologien sorgen für mehr Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie. Das E-Mobilitäts-Start-up Olmatic aus Stuttgart entwickelte ein Ladesystem für E-Fahrzeuge, das auch dann nicht überlastet wird, wenn mehrere Autos zeitgleich geladen werden. Das System verhindert, dass sogenannte Stromspitzen und schlimmstenfalls Versorgungsengpässe auftreten, die Kostenexplosionen in Stromrechnung bedeuten.

Wie funktioniert die Lösung? Das IoT Edge Gateway wird im Schaltschrank oder dezentral platziert und dank seiner Vorkonfiguration einfach nur mit dem Strom verbunden. Um eine umfassende Kommunikation zwischen Geräten und der Cloud-Infrastruktur zu ermöglichen, werden offene Industriestandards verwendet. Dank KI mit Deep Learning Algorithmen lernt das System den Energiebedarf automatisch zu optimieren.

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Sie sind im September 21 auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in München? Dann treffen Sie uns. Unser SME Automotive Alfred Fuhr ist vor Ort. Sie erreichen ihn unter alfred.fuhr@softeq.com.
 

Unterm Strich

Fahrzeuge werden künftig softwaregetrieben sein und Technologien wie Elektroantriebe, autonomes Fahren und Konnektivität verlangen einen Umbau der bestehenden Produktpalette. Dazu muss die Automobilindustrie neue Kompetenzen aufbauen, verstärkt in IT- und Kommunikationstechnologien investieren.

Fortschrittliche HMIs, komplexe Fahrerassistenzsysteme und eine Vielzahl an Kommunikationsprotokollen sind nur ein Teil der Aufgaben für IT Engineers im Automotive-Sektor. Moderne Fahrzeuge ähneln immer mehr Computern auf Rädern, also ist es kein Wunder, dass bei Automotive-Veranstaltungen wie der IAA Mobility auch Softwareunternehmen für Beratungsgespräche zur Verfügung stehen. Die Automobilindustrie kann nur erfolgreich sein, wenn sie mit innovativen IT-Unternehmen arbeitet. Softeq ist eines davon – lassen Sie uns auf der IAA in München ins Gespräch kommen!

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